Effektives Golftraining mit Muskelgedächtnis

Der Golftrainer von Ivica Senic
(Interview mit Ivica Senic und Axel Kahn, pixx-Magazin Ausgabe)

Mit dem Judo fing bei dem gebürtigen Kroaten alles an: Als Sportler aus Leidenschaft schaffte er es bis in die Judo-Auswahl Baden-Württembergs und wurde mit seiner unschlagbaren Fitness auch im Jahr 2006 noch zum Mr Universe in der Klasse „Over40“ gekürt. Seine Muskeln lässt der 52-Jährige aber heute am liebsten beim Golfen spielen – hier hat er seinen persönlichen Lieblingssport gefunden.

Weil er auch in diesem Sport mit Leib und Seele dabei ist, hat er zur Verbesserung der Trainingseinheiten ein Gerät entwickelt, das beim Golf beanspruchte Muskeln trainiert und Bewegungsabläufe verfeinert.

Der Swing Trainer füllt hier eine Lücke im anspruchsvollen Golf-Training. Ivica Senic hat bereits Workshops in Karlsruhe, Baden-Baden und im Golfclub Soufflenheim in Planung, um den Swing Trainer vorzustellen. 

Chefredakteur Axel Kahn sprach mit dem Sportler über das neuartige Gerät.

Ivica Senic mit dem Senic Swing Trainer®

Wie kamen Sie auf die Idee, den Swing Trainer zu entwickeln?

Ich versuchte während meiner Golf-Trainings, die Bewegungsabläufe geschmeidiger und rhythmischer auszuüben, die Dehnbarkeit und Dynamik zu verbessern. Ein Gerät, das meine Bedürfnisse erfüllt, hatte ich bis dato nicht gefunden. Dadurch entstand die Idee, selber einen Swing Trainer zu entwickeln, um mein Spielpotenzial voll auszuschöpfen.

Wie funktioniert der Swing Trainer? 

Anhand von Orientierungsmerkmalen ergibt sich der ideale Schwung, der sich nach und nach automatisiert. Diese Merkmale bestehen aus einer Klangkugel und zwei Farbstreifen (gelb und rot).

Im Schaft befindet sich die Klangkugel, die durch Auf- und Abwärtsbewegung in Gang gesetzt wird. Dadurch entsteht ein Ton, der im Muskelgedächtnis gespeichert wird. Man spricht Effektives Golftraining mit Muskelgedächtnis Der Swing Trainer von Ivica Senic auch von biologischem Feedback. Beim Abschwung des Swing Trainers bleibt die Klangkugel unten, die Arme haben ihren tiefsten Punkt erreicht. Dann beginnt man langsam mit dem Handgelenk, somit fällt die Kugel rhythmisch nach unten und ergibt diesen Ton. Dieser simuliert den Treffmoment. Der weiße Strich befindet sich in Mitte des Körperdreiecks.

Während die Hände rotieren, rotiert auch die farbliche Erkennung mit (sie wechselt von Rot auf Gelb). Wenn die Hände aufwärts streben, fällt die Klangkugel wieder nach unten und erzeugt erneut einen Ton. Dieser Ablauf wird im Muskelgedächtnis gespeichert und optimiert somit den Bewegungsablauf.